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Sprunggelenk

Verstauchungen und Bandverletzungen am Sprunggelenk gehören zu den häufigsten Verletzungen überhaupt. Täglich sind in Deutschland ca. 8000 Menschen betroffen.

Ein Bänderriss am Sprunggelenk ist nicht nur äußerst schmerzhaft und frustrierend sondern bedeutet leider immer einen Sport-Ausfall von mehreren Wochen. Das ist für die meisten Sportler noch frustrierender. Die starken Schmerzen und das häufig pochende Gefühl im betroffenen Gelenk ist am Anfang kaum zu ertragen, wird aber nach ca. 3 Tagen und regelmäßiger Kühlung der Schwellung etwas besser. Auch leichte Bewegungsübungen sollten spätestens nach ca. 48 Stunden wieder begonnen werden. Aber wirklich nur ganz leicht und ohne Gegengewicht. Die Durchblutung wird angeregt und die überflüssigen Stoffe können schneller abgetragen werden. Somit ist die Chance höher, dass die Schwellung schneller zurück geht.

Um Euch einen besseren Überblick zu verschaffen, haben wir einzelne Kategorien aufgestellt, damit Ihr direkt auf die Seite klicken könnt, die Euch interessiert.

  • Sprunggelenkbandagen: Das Bandagensortiment von Rehband - Welche Bandage kann ich wann sinnvoll einsetzen um eine (erneute) Sprunggelenkverletzung zu vermeiden oder einen Wiedereinstieg in den Sport nach einer Verletzung zu unterstützen?
  • Blog: In unserem Blog wird Inge, unsere Mitarbeiterin für den Bereich Prävention, regelmäßge Informationen rund um das Thema Sprunggelenk posten. Solltet Ihr Fragen haben könnt Ihr hier einfach einen Beitrag schreiben.
  • Indikationen: Welches sind die typischen Verletzungen am Sprunggelenk? Was sind die häufigsten Ursachen?
  • Prävention: Was kann ich tun um Sprunggelenkverletzungen zu vermeiden?
  • Rehabilitation: Was passiert wenn ich eine Sprunggelenkverletzung erlitten habe? Wie kann ich die Heilung beschleunigen?
  • Übungen: Gerade um Verletzungen zu vermeiden kann ich viel tun: Was sind die richtigen Übungen? In welcher Intensität sollte ich sie betreiben?

Verstauchung

Außenband-
überdehnung

Bänderriss


Durch das gewaltsame Umknicken des Fußes nach außen gerät meistens der Außenbandkomplex am Sprunggelenk in Mitleidenschaft. An der Außenseite des Knöchels befinden sich drei Bänder, welche aus festem Bindegewebe bestehen und die Verbindung zwischen den einzelnen Knochen bilden. So wird das Gelenk stabilisiert. Durch das vermehrte Umknicken des Fußes in der Beugung nach unten ist das vordere Außenband in 65% der Fälle am häufigsten von einer Ruptur betroffen.
Umfangreiche klinische Studien haben gezeigt, dass eine konservative Therapie der operativen vorzuziehen ist. Die konservative Therapie besteht meistens aus dem Tragen einer Sprunggelenkbandage und aus speziellem Gleichgewichtstraining primär für das Fußgelenk. Dennoch kommt es bei vielen Patienten zu chronischen Knöchelbeschwerden, wodurch das Risiko einer erneuten Bandverletzung deutlich erhöht bleibt. Mannschaftssportarten bilden aufgrund bestimmter Anforderungen, wie z.B. schnelle Richtungswechsel und Sprünge, die häufigste Gefahr für Sprunggelenksverletzungen.

Hinweis: Angaben hinsichtlich der Präventions- oder Rehabilitationsphasen sind generelle Richtlinien und können daher im Einzelfall deutlich abweichen. Dieser Ratgeber ist mit größter Sorgfalt beschrieben, darf aber nicht als alleinige Grundlage für gesundheitliche Entscheidungen verwendet werden. Es ist wichtig, dass Ihr bei einer akuten Verletzung, die starke und anhaltende Schmerzen oder Schwellung verursacht einen Arzt oder Physiotherapeuten aufsucht.



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