Prävention

Prävention - Sprunggelenkverletzungen vermeiden

Prävention - KnöchelverletzungenVerstauchungen, Bänderdehnungen und Bänderrisse am Sprunggelenk sind Verletzungen, die das Tragen einer Sportbandage erforderlich machen. Doch auch um einer solchen Verletzung im Training oder Spiel vorzubeugen, werden spezielle Sportbandagen von Rehband zur Prophylaxe von vielen Sportlern getragen. Prävention bedeutet vorbeugende Maßnahmen zu treffen, damit ein bestimmtes, im Gesundheitsbereich meist unerwünschtes, Ereignis nicht eintreten kann. Zum Beispiel trägt der Sportler die 7772 von Rehband als vorbeugende Maßnahme, um sich im Spiel besser vor einer Sprunggelenkverletzung schützen zu können. Gutes Schuhwerk kann auch dazu beitragen, dass einige evtl. gravierend werdende Verletzungen bei Sportarten wie z.B. Handball, Basketball etc. abgewendet werden. Außerdem können Übungen zum Muskelaufbau durchgeführt werden, damit das Sprunggelenk durch die vergrößerte Muskelkapazität besser stabilisiert ist. Es gibt viele Übungen, die zu einer verbesserten Muskelkoordination führen, dadurch die Muskulatur schulen und vor Verletzungen schützen. Unter dem Begriff Muskelkoordination ist die Organisation von Bewegungen zu verstehen:

  • Erlernen von Bewegungen
  • Steuerung von Bewegungen
  • Anpassung von Bewegungen

Übungen zur Muskelkoordination sollten auch gezielte sensomotorische Elemente enthalten. Der Begriff „Sensomotorik“ vereint alle Vorgänge, die das Zusammenwirken von Sinneseindrücken und Muskelaktivität koordinieren. Die „Sensorik“ setzt sich aus verschiedenen Teilsystemen zusammen zu denen auch die so genannten Rezeptoren (Exterozeptoren, Enterozeptoren, Propriozeptoren) gehören. Der menschliche Körper nimmt permanent Informationen aus der Umgebung auf, welche durch die genannten Rezeptoren verarbeitet werden. Dabei sind die Extreozeptoren für das äußere Fühlen (Druck, Temperatur) zuständig, während die Enterozeptoren Informationen aus dem Inneren des Körpers (z.B. Schmerz) liefern. Im Zusammenhang mit Verletzungsprävention sind die Propriozeptoren aber besonders wichtig. Sie sind für die Meldung der jeweiligen Muskellänge, Muskelspannung, Sehnenstellung und Bänderdehnung ans Gehirn verantwortlich. Durch häufiges Koordinationstraining werden die Propriozeptoren besonders geschult, so dass der Körper in der Lage ist schneller und kompetenter zu reagieren, Unebenheiten auszubalancieren und dadurch vor Verletzungen zu schützen. Der Einbau von sensomotorischen Elementen in ein Training ist heutzutage schon ein wichtiger Bestandteil der Bewegungstherapie, kommt aber als Trainingsmethode zur Verletzungsprävention noch zu wenig zum Einsatz. Gerade für Mannschaftssportarten ist es wichtig auch sensomotorische Elemente in das Training einzubauen, da im Spiel die meisten Situationen aus der Kombination Sinneseindrücke (hören, sehen…) und Muskelaktivität (laufen, werfen…) bestehen. Es ist sinnvoll Übungen zur  Koordinationsschulung in ein gezieltes Zirkeltraining zu integrieren, was idealerweise am Anfang von mindestens einer Trainingseinheit pro Woche durchgeführt werden sollte, denn zu Beginn ist noch die volle Konzentration der Sportler gewährleistet.



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